Kolping-Bildungszentrum Ellwangen ist „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
Zum zweiten Mal führte das Kolping Bildungszentrum Ellwangen in Kooperation mit der Polizeidirektion Aalen, der Bundesagentur für Arbeit und dem Landratsamt des Ostalbkreises ein mehrwöchiges Präventions-projekt zu Themen wie Gewalt, Drogen, Integration, Sucht oder auch Verkehrssicherheit durch. Im Zentrum des diesjährigen Projekts steht die Auseinandersetzung mit Rassismus.
Fremdenfeindlichkeit und Xenophobie (die Angst, dem Fremden gegenüber) äußern sich in jeglichen Formen von Diskriminierung, ob Mobbing, offener Gewalt oder nur der Pflege von Vorurteilen. Eine Sensibilisierung der Gesellschaft für Bereicherung durch Vielfalt, sowie Respekt und Wertschätzung der/m Anderen gegenüber sind daher dringend notwendig.
Als erster Bildungsträger im Ostalbkreis freuen wir uns, nun Mitglied des größten bundesdeutschen Schülernetzwerks zu sein und den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu tragen. Als prominenter Pate unterstützt Roderich Kiesewetter MdB die Jugendlichen in ihrem Bemühen, diese Auszeichnung mit Leben zu erfüllen. Bei einem Festakt anlässlich der Titelverleihung präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des BVB-Lehrgangs die Ergebnisse ihrer Arbeit in Form von Schauspielen, Plakaten, Diskussionsrunden und kleinen Ausstellungen. Oberbürgermeister Karl Hilsenbek überreichte der Zentrumsleiterin Dorothea Ewers mit Stolz das Zertifikat und betonte seinerseits die Wichtigkeit des Projektes und deren Vorbildwirkung für die Schulstadt Ellwangen.


