CAAB - Competence Assessment Across Borders
Das Projekt
Eine der großen Herausforderungen für die EU-Länder ist die Förderung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit durch die Verbesserung des Humankapitals. Fertigkeiten, Wissen und Kompetenzen werden dabei immer mehr zu den entscheidenden Voraussetzungen für Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Deshalb sollte ein größerer Fokus auf Kompetenzbewertung und Bewertung von informellem Lernen gerichtet werden. Dieser Notwendigkeit soll im Projekt durch die Einführung eines Modells zur Bewertung der beruflichen und persönlichen Kompetenzen von Angestellten Rechnung getragen werden.
Vorbild ist ein Kompetenzbewertungsmodell, das in einem Projekt des Europäischen Sozialfonds in Dänemark entwickelt wurde und gegenwärtig im Industrie- und Dienstleistungssektor eingesetzt wird. Im Projektverlauf wird es in die Partnerländer transferiert, dort an die spezifischen Bedürfnisse angepasst und umgesetzt. Das Projekt soll die Qualität und Innovation der beruflichen Ausbildungs- und Weiterbildungssysteme, -Institutionen und -Praktiken unterstützen. Des Weiteren zielt es darauf ab, die Anerkennung außerschulischer Bildung auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene der teilnehmenden Länder zu steigern. Um die Nachhaltigkeit und Anerkennung in den teilnehmenden Ländern sicherzustellen, ist geplant, ein Ausbildungsprogramm für den künftigen Gebrauch des Programms und eine Umsetzungsstrategie auszuarbeiten.
Mögliche Zielgruppen sind Lehrer und Dozenten an beruflichen Schulen, Berufsberater der Arbeitsagenturen und Angestellte in Institutionen der Berufsbildung. Insbesondere auch Institutionen und Organisationen, die im Bereich der Anleitung Geringqualifizierter, in der Erwachsenenbildung und der beruflichen Aus- und Weiterbildung arbeiten, sollen das Modell einsetzen können.
Das Projekt soll über eine Homepage, durch Zeitungen, über das Netzwerk und durch direkte Einbindung relevanter Institutionen und Organisationen beworben werden. Zudem wird im September 2009 im Kolping-Bildungszentrum Stuttgart eine internationale Konferenz zur Vorstellung des Modells stattfinden.
Koordinator
JobInVest ApS, Esbjerg, Dänemark
Projektpartner
Syddansk Universitet, Odense, Dänemark
Grindsted Erhvervsskole, Grindsted, Dänemark
Jobcenter Billund, Grindsted, Dänemark
Confederación Española de Centros de Enseñanza, CECE, Madrid, Spanien
Centre de Validation des Acquis, Groupement d’Intérêt public Formation Continue et Insertion Profesionnelle de l’Académie de la Martinique (G.I.P.-F.C.I.P.), Fort de France - Martinique
Langhe Monferrato Toero Società consortile, Mango, Italien
Kolping-Bildungswerk Württemberg e.V., Stuttgart Deutschland
Ansprechpartnerin
Karin Beckham, Leiterin EU point projects & more
karin.beckham@kolping-bildungswerk.de
EU-Förderprogramm
Leonardo da Vinci – Multilaterale Projekte, Innovationstransfer
Gesamtfördersumme
180.474 €
Förderzeitraum
01.10. 2007 – 30.09.2009

