Einweihung des neuen Kolping-Bildungszentrums
Das Kolping-Bildungszentrum Ravensburg ist in größere und schönere Räume in den Neubau Gartenstraße 16 gezogen. Am 20. Oktober 2006 wurde das Schulgebäude mit einem Festakt eingeweiht.
„Gute Köpfe sind das Kapital dieses Landes“ , sagte KBW-Vorstand Dr. Carsten Breyde bei der Begrüßung. Ein privater Bildungsanbieter könne sich auf dem privaten Markt nur mit qualifizierten Angeboten und hochwertiger Ausstattung behaupten. Das neue Gebäude mit seiner transparenten Architektur und seiner zentralen Lage entspreche diesen Anforderungen in hohem Maße.
Georg Wacker (MdL) würdigte in seinem Festvortrag die Bedeutung von Bildung für die Gesellschaft. Der Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport zitierte dazu den berühmten Ausspruch von Henry Ford: „Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor. Sie beginnt im Klassenzimmer.“ Deswegen habe das Kolping-Bildungswerk mit dem Neubau „den Grund für etwas Zukünftiges gelegt.“ Die privaten Schulen seien den staatlichen gleichwertig. Im Hinblick auf kommende Sparhaushalte des Landes versprach er, in absehbarer Zeit werde es keine weiteren Kürzungen der Landeszuschüsse für die privaten Schulen geben.
Als „Innovationsmotoren“ für die schulische Landschaft bezeichnete Hans Georg Kraus, Erster Bürgermeister der Stadt Ravensburg die privaten Schulen. Er würdigte den wichtigen Beitrag, den das Kolping-Bildungszentrum Ravensburg mit Tages- und Abendunterricht für den Schul- und Hochschulstandort Schussental leiste. Ausdrücklich begrüßte er das neue Angebot des sozialpädagogischen Gymnasiums: „Das ist eine Bereicherung für Ravensburg.“ Als Geschenk der Stadtwerke dürfe die neue, grün verglaste Bushaltestelle an der Gartenstraße angesehen werden.
KBW-Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Ruisinger lobte das Land Baden-Württemberg. Es sei nicht selbstverständlich, dass man als privater Schulträger von einem Bundesland auf gleicher Augenhöhe angesehen werde. Den Ravensburger Neubau beurteilt er euphorisch: „Das ist kein Schritt nach vorn, das ist ein Quantensprung.“
In seinem Schlusswort drückte BZ-Leiter Jürgen Witznick seine Freude über das neue Gebäude aus und lud zum Buffet in die Cafeteria.


