Betriebsbesichtigung bei AKO in Wangen (Bericht einer Schülerin)
By: Batcave Entertainments
The Arrival
Tatsächlich schafften es alle, die Firma zu finden- Benedikt natürlich mit der obligatorischen 10-Min Verspätung. Das könnte aber auch DARAN liegen, dass er den guten Lorenzo dabeihatte[1]. Vielleicht war es aber auch nur für den großen Auftritt, denn alle Diven kommen bekanntlich 10 Minuten zu spät. Draußen machten wir erst einmal ein paar hübsche Gruppenbilder (bei denen sich die Redakteurin geschickt aus der Affäre zog), um unseren Ausflug für die Nachwelt festzuhalten.
Die Begrüßung
Zur Begrüßung trafen wir uns alle in der Kantine, die hoffentlich nur nach komischem Essen müffelte und nicht nach dem, was man so hörte. Das Bergüßungskommittee stellte sich kurz vor und teilte uns in zwei Gruppen auf. Noch ahnten wir nichts schlimmes, als wir erkannten, dass unsere Gruppe aus Kirsten, Christine, Jens, Nico, Lorenzo, Benedikt, mir und Mario bestand. Bevor die große Führung beginnen konnte, waren noch einige Sicherheitsmaßnahmen zu beachten:
Wir bekamen lustige Streifen zum in-die-Schuhe-schieben...die bei den Damen und Herren mir Highheels oder anderen nicht genormten Schuhen nicht funktionierten. Dann eben ohne Erdung in den spannenden Hochspannungsbereich.
Die Führung - viele rote Knöpfe, die man nicht drücken soll
Während der Führung wurden wir aufgeklärt, dass hier ganz normale Menschen „und auch Frauen“ arbeiteten...okay. Während Nico alles anfingerte, was verboten aussah (ja, okay, VIELLEICHT war er da nicht der einzige), versuchte sich unsere Redakteurin verzweifelt davon abzuhalten auf die vielen roten verbotenen Knöpfe zu drücken. Doch Spaß beiseite, hier begann Mario seinen Rachefeldzug für ewige Jugend und Glückseligkeit, in dem er unseren Touristenführer ständig kritisierte: Mario vs. Establishment Round 1: FIGHT. Da der Erklärbär Mario, den Rächer der Enterbten, wahlweise ignorierte oder aber freundlich aufklärte, war der Stand der ersten Runde: 1:0 gegen Mario. Über die Details der Herstellung usw. wird gesondert von diversen mehr oder weniger freiwilligen Gruppen berichtet werden.
Die Nachbesprechung/ Fragestunde
Nun hatten wir den Fußmarsch und die roten Knöpfe hinter uns gelassen und durften uns in die hübsche aber verdunstet-nach-ekelhaft riechenden Kantine setzen. Es gab A-Saft und Krumbach zur Erfrischung und die lustige Fragestunde ging los. Ging los? Nun ja, sie wäre losgegangen, hätte sich nicht das Handy unseres Querulanten gemeldet. Der hatte nun nichts besseres zu tun, als uns alle, als Zeichen seiner guten Erziehung, an seinem Gespräch teilhaben zulassen. Danke Mario, nun wissen wir, wann du Zeit und Lust zum Arbeiten hast. Nachdem wir in den ebenfalls stark „duftenden“ Raucherraum geflohen sind, um nicht noch von eventuellen Körperpiercings, unehelichen Kindern, und „diesem Ausschlag“ zu erfahren, schien die Situation gerettet. Die lustige Fragestunde begann.
Für positive Erheiterung sorgte Benedikt, der sich mit einer etwas seltsamen Fragestellung über die Sicherheitsstandards und die Nachtarbeitszeiten den Verdacht der Truppe zuzog. Will er etwa ins Platinen-Schmuggel-Geschäft einsteigen? Arbeitet er für die Japaner? IST er etwa ein Japaner? Der einzige, der durch vernünftige Fragestellung glänzte, war Nico. Aber der kennt sich ja auch aus. (Anmerk. d. Red. die Redakteurin hätte auch was gefragt, aber ihr taten die Haare weh)
Egal wie man zu Konzernen steht, man muss zugeben, dass die Leute bei Diehl/Ako total nett und zuvorkommend waren und sich immerhin auch jeder noch so kritischen Frage seitens Mario gestellt haben. An dieser Stelle also: Dankeschön, es war interessant und witzig.
[1] Siehe Abizeitung 2007, Musikantenstadel, BenBabylon



