Informationsabend

Dienstag, 7. Februar und
Dienstag, 27. März, je 20 Uhr
im Bildungszentrum Heilbronn, Opens internal link in current windowBahnhofstraße 8
Fragen? Rufen Sie uns an: 07131 88864-0


Fachhochschulreife: Vollzeituntericht am Berufskolleg

Im Berufskolleg haben Schüler des Kolping-Bildungszentrums die Möglichkeit, die Fachhochschulreife in einem Jahr Vollzeitunterricht zu erwerben.

Im Heilbronner Kolping-Bildungszentrum wählen die Teilnehmer am Berufskolleg als Schwerpunkte den betriebswirtschaftlichen, den technischen oder den gestalterischen Zweig. Sie bringen einen mittleren Bildungsabschluss und Berufserfahrung mit und legen nach einem Unterrichtsjahr mit 30 Wochenstunden die Prüfung im Bildungszentrum ab.
Die neuen Klassen beginnen immer im Herbst zeitgleich mit dem Unterricht an staatlichen Schulen.

 
Weitere Informationen:
Kolping-Bildungszentrum Heilbronn
Bahnhofstraße 8 |  D - 74072 Heilbronn
Telefon 07131 88864-0 | Telefax 07131 88864-50

oder Opens external link in new windowDetails zum Kurs | Schwerpunktfach Gestaltung

Opens external link in new windowDetails zum Kurs / Schwerpunktfach BWL

Opens external link in new windowDetails zum Kurs / Schwerpunktfach Technik

Downloads
Initiates file downloadAnmeldung
Initiates file downloadVertragsbedingungen
Initiates file downloadErklärung


Lern-Strategien muss man ausprobieren

Raisa Kuon (l.) nimmt brauchbare Ratschläge aus dem Lern-Seminar mit
Lerntipps gabs im Seminar - jetzt wird geübt. Foto: kbw

„Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln möchte, für den ist kein Hafen ein günstiger“. Seinen Seneca zitierte Lateinlehrer Karl-Christian Weber erst gegen Ende des Methodenseminars „Lernen lernen“. Da diskutierten die Techniker und Gestalter am BKFH  über ihre Ziele.
Nach dem Abschluss studieren und mehr Geld verdienen wollen die meisten und definierten damit gleich auch eine Motivation zum Lernen. Ohne Ziel wird man wenig erreichen, macht ihnen Dozent Weber klar: „Wer dauernd denkt, dazu habe ich überhaupt keine Lust, hat ein massives Problem und sollte erstmal für sich klären: Warum bin ich überhaupt hier?" , sagt er.

"Warum bin ich überhaupt an der Schule?"Karl-Christian Weber (Mitte) diskutiert auch Grundsatzfragen.
Karl-Christian Weber (r.) ist Gymnasiallehrer und Dozent am BKFH
Selbsttest: Welcher Lerntyp bin ich? Welche Methode bringt mich weiter?
Eine Aufgabe, eine Zeitvorgabe - das Methodentraining ist straff organisiert

Die Mehrzahl der Schüler am BKFH weiß das ganz genau. Sie wollen in möglichst kurzer Zeit ihre Fachhochschulreife-Prüfung ablegen. Methoden, wie der umfangreiche Lernstoff besser im Kopf bleibt, sind allen Schülern die zweieinhalb Stunden Zusatzunterricht am Samstagvormittag wert. Raisa Kuon, die neben der Schule noch arbeitet, muss sich gut organisieren und nahm die Tipps zum effektiveren Lernen gerne an. Vor allem im Umgang mit Texten wird sie ein neues Rezept ausprobieren: „Gelesenes durch eigene Überschriften zu strukturieren finde ich gut“, sagt die gelernte Bauzeichnerin. 

„Ähnliches hat man auch in der Ausbildung schon gemacht“, zieht Jan Hoffer einen Vergleich. Hilfreich ist für ihn die Taktik, sich selbst gestellte Fragen zum Lerninhalt zu beantworten. Die W-Fragen, die man zum Beispiel an einen Text stellen kann, helfen zu überprüfen, ob er verstanden wurde.

Zielplanung impliziert, insbesondere in einem knappen, vollen Schuljahr, auch schon die Zeitplanung. Der Rat des LernExperten und Gymnasiallehrers Weber klingt simpel, setzt aber Ernsthaftigkeit in der Auseinandersetzung mit der Vielzahl von Aufgaben voraus. „Wie immer Sie sich organisieren: Ein Prinzip braucht jeder“, sagt Weber – „suchen Sie sich eines aus“. Unwichtiges zu streichen, werde immer nötig sein, vor dem Einschlafen noch mal den Merkstoff lesen sei dagegen nicht jedermanns Sache.

Vor Präsentationen empfiehlt Karl-Christian Weber enge Absprachen mit dem betreffenden Lehrer
Aufgaben im Minutentakt: Das Methodenseminar war streng durchgeplant
Karl-Christian Weber (l.) ist Gymnasiallehrer und Dozent am BKFH
Methoden-Beispiele in der Kritik: auch Diskussionen gehörten zum Samstagsseminar

Wer sich darüber klar ist, ob er ein eher visueller oder handlungsbezogener Lerntyp ist, kann sich anhand dieser Einordnung die individuell passenden Methoden erarbeiten: Die Aufgaben strukturieren und portionieren ist ein universelles Lernprinzip, der Mechanismus, Störgedanken durch positive Gegengedanken zu überlisten oder sich selbstbewusst zu sagen: "Fehler macht jeder" fordere dagegen Übung. Beispiele wie sich selbst zu belohnen, wenn eine Aufgabe abgeschlossen ist, bot der Referent an, andere Ideen kamen aus der Schülerrunde.
Und auch die Diskussion über Präsentationsmethoden brachte viele hilfreiche Anregungen in die Runde – nicht nur von Dozentenseite. Die zweieinhalb Stunden Nachhilfe in Sachen Lernen füllte Weber, angeregt durch Heinz Klipperts „Methodentraining“ mit vielen Denkanstößen und praktischen Tipps. Der Handwerkskasten für ein gelingendes Schuljahr ist gewartet.


Belohnung für ein Power-Schuljahr: die FH-Reife 2011

58 Absolventen haben nach einem intensiven Schuljahr die Fachhochschulreife abgelegt. Die meisten von ihnen streben ein Studium an. Opens internal link in current windowZuerst wurde gefeiert.


Schülerbibliothek

Unseren Berufskollegiaten steht die Schülerbibliothek in Raum E.02 in der Bahnhofstraße 8 zur Verfügung. Auszuleihen sind Bücher, DVDs und Zeitschriften in Englisch, Französisch und Spanisch.
Schwerpunktthemen:
Multiculturalism in Britain
Französische DVDs
Öffnungszeiten: dienstags und donnerstags, 13 bis 13.30 Uhr.


Samstag, 4. Februar 2012
Qualitätsgemeinschaft