Sozialwirtin / Sozialwirt staatlich anerkannt (Fachschule)

3- jährige berufsbegleitende Zusatzausbildung, staatlich anerkannt                 an der Fachschule für Sozialwirte in Stuttgart / Akademie für Betriebswirtschaft

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Der Prüfungskurs 2010 - Herzlichen Glückwunsch!

Kursinformationen / Gebühren

Kursbeginn:
25. September 2010

Dauer:
3 Schuljahre mit 900 Unterrichtseinheiten

Unterrichtstage:
dienstags 17.45 - 21.00 Uhr und samstags 8.30 -16.00 Uhr

Prüfung und Abschluss:
nach 3 Jahren: Abschlussprüfung/Qualifiziertes Examen zum/zur
staatlich anerkannten SOZIALWIRT/-IN
nach 2 Jahren: Zwischenprüfung zum/zur Fachwirtin / Fachwirt im Sozialwesen KA

Gebühr:
mtl. 169,-- Euro
zzgl. Lernmittel (40,-- Euro pro Halbjahr) und einmalige Prüfungsgebühr 250,- Euro


Hospitation in den aktuellen Kursen ist nach Absprache jederzeit möglich!


Downloads

SW_Vertrag-2009.pdf

Checkliste_Anmeldung.pdf

Faecherverteilung.pdf

SW.Anmeldung_Einzug.pdf

SWTermine_Herbst.pdf


Unser Profil

Angesichts vielfältiger fachlicher Entwicklungen einerseits und einem durch Sachzwänge verstärkten Wirtschaftsdruck andererseits stehen soziale Einrichtungen gegenwärtig vor enormen Anforderungen an die Ausgestaltung der Leistungen und Strukturen ihrer Organisation. Sowohl im wirtschaftlichen Bereich als auch im Bereich der Personalführung und -entwicklung sind deshalb neue, anspruchsvolle Aufgaben entstanden.

Steigende wirtschaftliche und personelle Eigenverantwortung in sozialen Einrichtungen erfordern von den Führungskräften entsprechende betriebswirtschaftliche Kompetenzen und arbeits- und sozialrechtliche Kenntnisse. Ein situationsgerechter Führungsstil, Teamarbeit und gelingende innerbetriebliche Kommunikation müssen daher zu Erfolgsfaktoren sozialer Einrichtungen werden.

Die Zusatzausbildung "Sozialwirt/-in, staatl. anerkannt" wird diesen neuen Anforderungen gerecht. Sie vermittelt eine breite betriebswirtschaftliche Kompetenz, die zur Bewältigung der beschriebenen Aufgaben notwendig ist. Sie ermöglicht die Übernahme von Management-Positionen in Non-Profit-Organisationen.
Intention der Ausbildung ist

  • Betriebsabläufe zu erkennen und zu gestalten
  • Mitarbeiter zu führen und zu motivieren
  • Ziele von sozialen Einrichtungen mit betriebswirtschaftlichen Bedingungen in Einklang zu bringen

Ihre Vorteile

Praktische Übungsteile in der Ausbildung, teilnehmerbezogener Aufbau des Lehrganges und die Vermittlung von Führungswissen bieten für Sie folgende Vorteile:

  • Die Verknüpfung von Lehrinhalten und eigener beruflicher Praxis ermöglicht Ihnen, schon während der Zusatzausbildung, in Ihrer Organisation als Impulsgeber und Träger innovativen Wissens zu wirken.
  • Moderne Lehrmethoden mit problem- und entscheidungsorientiertem Unterricht, kleine Lerngruppen und der ständige Austausch miteinander bringen Spaß am Lernen und Motivation.
  • Fachlich qualifizierte und erfahrene Dozenten aus Wirtschaft, Verwaltung und Non-Profit-Organisationen gewährleisten Ihnen ein hohes Ausbildungsniveau.
  • Optimal ausgewogene Zeiteinteilung während Lehrgangsdauer und Selbststudium begrenzen Ihre Doppelbelastung von Zusatzausbildung und Beruf.
  • Sie schließen Ihre Zusatzausbildung mit der Prüfung zum/zur staatlich anerkannten Sozialwirt/-in ab.

Ihre Chancen

Nach dem Abschluss der berufsbegleitenden Zusatzausbildung zum / zur Sozialwirt/-in, staatl. anerkannt haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

z.B.

  • Pflegedienstleitung
  • Heimleitung / Bereichsleitung
  • Kaufmännische Leitung oder Geschäftsführung einer sozialen Einrichtung
  • Fachberatung einer Krankenkasse
  • Leitung von Stabsstellen (z.B. Qualitätsmanagement)

Voraussetzungen

Sie bringen folgende Voraussetzungen mit:

  • Berufsausbildung im Sozial- oder Gesundheitswesen und mindestens zwei Jahre Berufstätigkeit im erlernten Beruf
    oder
  • Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und mindestens fünf Jahre Berufstätigkeit im Sozial- oder Gesundheitswesen

Unsere Teilnehmer haben z.B. folgende Berufsausbildungen

  • Beschäftigungs- und Arbeitstherapeut/-in
  • Diätassistent/-in
  • Entbindungshelfer/Hebamme
  • Krankengymnast/-in
  • Krankenpfleger/-schwester
  • Logopäde / Logopädin
  • Medizinisch-technische/r Assistent/-in
  • Medizinisch-technische/r Radiologieassistent/-in
  • Ökotrophologe / Ökotrophologin
  • Orthoptist/-in
  • Pharmazeutisch-technische/r Assistent/-in
  • Altenpfleger/-in
  • Arbeitserzieher/-in
  • Dorfhelfer/-in
  • Erzieher/-in
  • Jugend und Heimerzieher/-in
  • Hauswirtschaftsmeister/-in
  • Haus und Familienpfleger/-in
  • Heilerziehungspfleger/-in
  • Heilpädagoge / Heilpädagogin
  • oder einen Studienabschluss als Sozialarbeiter / -pädagoge der BA, der FH / Uni

Unsere Kursinhalte

Wochenendseminare zur Vertiefung

Mögliche Themen:

  • Arbeitstechniken
  • Selbstmanagement und Zeitplantechnik
  • Transaktionsanalyse als Führungsinstrument
  • Mitarbeitermotivation durch Mitarbeitergespräch
  • Moderation von Teams
  • Coaching
  • Qualitätsmanagement
  • Kommunikations- und Kreativitätsechniken
  • Moderation und Präsentation
  • Einführung NLP

 Personalwesen mit Management

  • Organisationsentwicklung in sozialen Einrichtungen
  • Grundlagen der Personalwirtschaft
  • Personalgewinnung
  • Moderne Büroorganisation und -kommunikation
  • Führungsstile und Führungstechniken
  • Aktuelle Managementtechniken
  • Management in Non-Profit-Organisationen

Betriebswirtschaftslehre

  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
  • Doppelte Buchführung
  • Kosten und Leistungsrechnung
  • Rechnungslegung sozialer Einrichtungen
  • Bilanzierung
  • EDV unterstütztes Rechnungswesen
  • Controlling

 EDV

  • Theoretische und praktische Grundlagen der Systemanalyse und EDV Organisation für soziale Einrichtungen
  • Datenschutz/ Datensicherheit
  • Softwareunterstütztes Projektmanagement

Recht

  • Zivilrecht
  • Arbeitsrecht
  • Sozialversicherungsrecht
  • Verwaltungsrecht

Marketing für Soziale Einrichtungen

  • Begriffsbestimmungen
  • Marketingziele sozialer Einrichtungen
  • Marktanalyse
  • Marketinginstrumente
  • Öffentlichkeitsarbeit sozialer Einrichtungen
  • Marketingerfolgskontrolle
  • Image und lmagebildung
  • Corporate Identity
  • Social Sponsoring/Fund Raising

Volkswirtschaftslehre

  • Grundlagen der Volkswirtschaftslehre
  • Mikro- und Makrotheorie
  • Wirtschaftsordnungen
  • Wettbewerbspolitik
  • Geldpolitik
  • Fiskalpolitik
  • Sozialwirtschaft
  • Internationale Handels- und Währungspolitik
  • Europäische Gemeinschaft

Teilnehmer sagen über uns:

"Der Kurs ist sehr praxisnah und interessant aufgebaut. Auch wenn es viel zu lernen gibt, macht es doch Spaß.Seit Jahren bin ich als Arzthelferin tätig, jetzt werde ich eine neue Stelle außerhalb der Arztpraxis antreten. Mein zukünftiger Arbeitgeber war von der Zusatzausbildung "Sozialwirt/-in, staatlich anerkannt" sehr angetan."

"Die Zusatzausbildung zur Sozialwirtin eröffnet mir mit dem Erstberuf Erzieherin die Möglichkeit, auch in anderen Bereichen einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden. Das betriebswirtschaftliche Know how in Verbindung mit meiner jahrelangen Berufserfahrung qualifiziert mich für eine leitende Position, die ich langfristig im Seniorenbereich anstrebe."

"Schon nach einem Semester sind der persönliche Gewinn und der berufliche Nutzen spürbar: Die bisherige Tätigkeit wird qualifizierter ausgeübt, neue berufliche Perspektiven werden zunehmend konkret."

"Meister-BAföG" - So lässt sich die Zusatzausbildung finanzieren... 24.09.2008 - Viele Neuerungen in der Förderung

z.B. für die Zusatzausbildung: Sozialwirt/-in, staatlich anerkannt:

Das Meister-BAfög wird attraktiver und flexibler

24.09.2008 - Viele Neuerungen in der Förderung.

 

Das Bundeskabinett hat am 24.09.08 die Novellierung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG oder auch Meister-BAföG) beschlossen - die Ausgaben für das Meister-BAföG steigen mittelfristig von derzeit rund 122 Millionen Euro um mehr als 60 Prozent auf über 200 Millionen Euro jährlich.

Die Änderungen:

Aufstiegsfortbildungen im Bereich der Altenpflege sowie Aufstiegsfortbildungen zum Erzieher oder zur Erzieherin sollen künftig förderfähig sein.

Generell ist eine Aufstiegsmaßnahme förderfähig, nicht wie bisher nur die erste.

Teilnehmer bekommen 30,5 Prozent der Kurs- und Prüfungsgebühren als Zuschuss vom Staat (zusätzliches Darlehen möglich). Zusätzlich werden die Teilnehmer während ihrer Prüfungsvorbereitungsphase durch eine erweiterte Förderung entlastet.

Auch Fortbildungswillige mit Kindern werden künftig noch stärker finanziell unterstützt. 

 

Die Novelle schafft auch Erleichterungen für Fortbildungswillige mit Migrationshintergrund: Voraussetzung wird künftig die dauerhafte Bleibeperspektive und nicht mehr die vorherige Mindesterwerbsdauer sein.

Allgemeines:

Fortbildungen zur Vorbereitung auf einen Abschluss oberhalb einer Facharbeiter-, Gesellen- und Gehilfenprüfung oder eines Berufsfachabschlusses und seit 1. 1. 2002 auch Fortbildungen in den Gesundheits- und Pflegeberufen und an staatlich anerkannten Ergänzungsschulen werden gefördert, wenn sie mehr als 400 Unterrichtsstunden umfassen und nicht länger als 2 bzw. bei Teilzeitform 4 Jahre dauern. Das „Meister-BAföG“ umfasst einen Maßnahmebeitrag (knapp 50% als Zuschuss, Rest als Darlehen) für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren. Alleinerziehende erhalten für notwendige Kinderbetreuungskosten einen nicht rückzahlbaren Zuschuss. Alleinstehende Teilnehmende an Vollzeitmaßnahmen erhalten einkommens- und vermögensabhängig einen Unterhaltsbeitrag. Für Verheiratete erhöht sich der Unterhaltsbedarf.

Während der Fortbildung und der folgenden 2 Jahre – insgesamt maximal 6 Jahre – ist das Darlehen zins- und tilgungsfrei, danach in monatlichen Raten innerhalb von 10 Jahren zurückzuzahlen. Für Existenzgründerinnen und -gründer gibt es einen Darlehenserlass von 75 %, wenn sie innerhalb bestimmter Fristen ein Unternehmen gründen und mindestens 2 Beschäftigte einstellen.  

  • Anträge: Kommunale Ämter für Ausbildungsförderung der Kreise und kreisfreien Städte; andere Antragswege in Bremen, Hessen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen

Samstag, 31. Juli 2010
Qualitätsgemeinschaft