Förderprogramme der Europäischen Union
Jährlich nutzen weit über eine Millionen EU-Bürger die Förderprogramme der Europäischen Union. Die Möglichkeiten, die die EU ihren Bürgern für das Leben, Studieren und Arbeiten in anderen Ländern bietet, leisten einen wesentlichen Beitrag zur interkulturellen Verständigung, zur persönlichen Entwicklung und zur Förderung des wirtschaftlichen Potentials der EU.
Der Europäische Sozialfonds (ESF) leistet unterstützende Finanzierung für regionale und nationale Projekte, die die Beschäftigungsfähigkeit der Menschen entwickeln und wiederherstellen und somit Humanressourcen aufbauen soll. ESF-Seite
Neues EU-Bildungsprogramm ab 2007
2006 endete die laufende Generation der EU-Bildungsprogramme Sokrates und Leonardo da Vinci. Beide Programme werden von dem neuen EU-Bildungsprogramm Lebenslanges Lernen (PLL) fortgeführt. Das neue Programm PLL fasst das Programm Leonardo da Vinci (berufliche Bildung) sowie die bisherigen Sokrates-Aktionen Comenius (Schulbildung), Erasmus (Hochschulbildung) und Grundtvig (Erwachsenenbildung) als sektorale Programme unter einem gemeinsamen Dach zusammen. Ergänzt wird diese sektorale Struktur von einem transversalen Programmteil, bei dem vor allem die Bereiche Fremdsprachen, IKT, politische Zusammenarbeit sowie die Verbreitung von Ergebnissen gefördert werden. Das neue Programm ist mit einem Gesamtbudget in Höhe von knapp 7 Mrd. EUR für den Zeitraum 2007 - 2013 ausgestattet.
Das zuständige Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA) als Nationale Agentur für die sektoralen Programme Leonardo da Vinci und Grundtvig benannt.
Lebenslanges Lernen NA-BIBB

