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Die Projektpartner beim ersten Treffen in Cambridge

Grundtvig Lernpartnerschaft

Diese Lernpartnerschaft entstand im Rahmen eines Kontaktseminares in Italien, das im November 2006 stattfand. Dort entwickelte sich die Idee, durch best practice Beispiele aus der täglichen Arbeit der Bildungsinstitutionen voneinander zu lernen. Durch diesen internationalen Vergleich der Arbeitsweise soll die Qualität der Angebote verbessert werden. 
5 Organisationen stellten einen gemeinsamen Antrag, vier erhielten eine Bewilligung und arbeiten nun unter der Leitung der koordinierenden Einrichtung Red2Green an der Umsetzung des Projekts.
Das erste Treffen der Partner fand Anfang November 2007 in England statt. Im April 2008 werden in einem weiteren Treffen in Schwäbisch Gmünd Inhalte sowohl mit den Projektpartnern als auch mit Lernenden erarbeitet.

Wer oder was ist Grundtvig?

In GRUNDTVIG 1 KOOPERATIONSPROJEKTEN arbeiten Einrichtungen der Erwachsenenbildung miteinander, um gemeinsam innovative Bildungsprodukte und Ergebnisse mit europäischem Mehrwert zu entwickeln, zu erproben und zu verbreiten. Die erarbeiteten Produkte müssen die aktive Mitwirkung aller Partnerinstitutionen erkennen lassen. 

Ziele:

  • Förderung der europäischen Zusammenarbeit im Bereich des Lebenslangen Lernens insbesondere zwischen Einrichtungen der Erwachsenenbildung,
  • Verbesserung der Ausbildung von Personen, die in der Erwachsenenbildung tätig sind,
  • Entwicklung konkreter Produkte und anderer Ergebnisse, die ein größeres Potenzial für mehrere europäische Länder aufweisen,
  • Aktivierung der Debatte über Lebenslanges Lernen und Information über bewährte Praxisbeispiele.

Ihren Namen erhielt die Aktion von Nikolaj Frederick Severin Grundtvig (1783-1872), einem dänischen Theologen und Dichter, der wichtige Impulse für das Lebenslange Lernen gegeben hat und als Begründer der Heimvolkshochschulen (Leben und Lernen unter einem Dach) gilt.

 Projektpartner

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterRed2Green (Turning the Red Lights Green), Großbritannien
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterGRETA de SAINT DIE, Frankreich
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterLiceo Scientifico Pitagora, Italien
Kolping-Bildungszentrum Schwäbisch Gmünd

English Version: http://www.kolping-bildungswerk.de/794.0.html


PROJEKT ZUKUNFT

Intensive Betreuung für Hauptschüler bei der Lehrstellensuche

Berufsorientierung ist schon seit Jahren ein fester Bestandteil des Lehrplans an Hauptschulen. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit verschiedenen Berufsbildern auseinander, lernen, wie man Bewerbungen schreibt und erfahren, wie man sich bei einem Bewerbungsgespräch möglichst gut präsentiert. Dennoch wird Hauptschülern immer wieder nachgesagt, dass ihnen die nötige Ausbildungsreife fehlt. Und viele finden nach ihrem Abschluss tatsächlich erst einmal keine Lehrstelle.

Die Finazierung von PROJEKT ZUKUNFT übernehmen die Agentur für Arbeit, die Arbeitsgemeinschaft zur Beschäftigungsförderung im Ostalbkreis (abo) und der Landkreis. So erhalten Schülerinnen und Schüler im Ostalbkreis intensive Betreuung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz - und zwar nicht von ihren Lehrern, sondern von Mitarbeitern anderer Bildungsträger.

Hier werden nicht nur diejenigen, die noch keine Lehrstelle haben, individuell bei der Lehrstellensuche begleitet, einmal wöchentlich werden auch alle Acht- und Neuntklässler im Klassenverband auf das Berufsleben vorbereitet. Außerdem will man die Jugendlichen auch nach dem Schulabschluss nicht aus den Augen verlieren. Noch ein halbes Jahr später haben die jungen Leute die Möglichkeit, mit den Betreuern Kontakt aufzunehmen, sie um Hilfe zu bitten. 

Die Heinrich-Prescher-Schule in Gschwend, die Scheuelbergschule Bargau und die Grund- und Hauptschule Leinzell werden vom Kolping-Bildungszenrum Schwäbisch Gmünd betreut.

Nähere Informationen:

Kolping-Bildungszentrum, Graf-von-Soden-Straße 7, 73527 Schwäbisch Gmünd

Telefon 07171 / 181917-0            e-Mail gmuend@kolping-bildungswerk.de

 

Samstag, 10.05.2008
Qualitätsgemeinschaft