In der Kultur-Region Heilbronn-Franken mitmischen

(1) Kunstlandschaft...
(2) ... soll die erste Triennale-Regionale-Veranstaltung 2011 heißen.
(3) Heilbronn-Franken ist nicht nur wirtschaftsstark, weiß der Arbeitskreis KunstRegion.
(4) Dorit Bremm (re.) verteilt die Siegerpreise im Logo-Wettbewerb an Alisa Kettner...
(5) und Judith Weiner.

Die Region Heilbronn-Franken als Kunst-Region in Baden-Württemberg sichtbar zu machen, ist das Anliegen eines ehrgeizigen Projekts: Landkreisübergreifend will sich die Triennale Regionale ab 2011 als Plattform für zeitgenössische Kunst etablieren. Damit dies gelingen kann, haben Schülerinnen und Schüler der Schule für Gestaltung im Kolping-Bildungszentrum Heilbronn einen ersten Beitrag geleistet und das Logo für die Veranstaltungsreihe entworfen.

In einem kleinen Wettbewerb in der dritten Grafik-Design-Klasse haben Alisa Kettner und Natyra  Fetahay das Rennen gemacht. Ihre rein typografischen Entwürfe spielen mit dem Veranstaltungstitel, die Farbgestaltung nimmt auf die ersten beiden Themen Bezug, die für die Start-Veranstaltung 2011 und die Folgeveranstaltung drei Jahre später vorgesehen sind. Für das Projektthema „Kunstlandschaften“ werben sie mit einem natur-verbundenen, Harmonie suggerierenden Grün, für den „KunstGenuss“, der 2014 die Kunst-Region Heilbronn-Franken inspirieren soll, mit einem warmen, fröhlichen Rot.


Die Fachbuch-Preise nahmen die Siegerinnen sowie die Zweitplatzierte Judith Weiner und dritte Gewinnerin Nadine Naujok aus der Hand der Grafik-Designerin und Kulturgestaltungs-Studentin Dorit Bremm entgegen. Für die Hohenloherin aus Öhringen war die Preisverleihung in der Villa Nestle, dem Domizil der künftigen Grafik-Designer aus dem Hause Kolping,  ein Heimspiel: 2005 gehörte sie selbst zu den erfolgreichen Absolventen der Schule für Gestaltung. Sie arbeitet seither neben ihren Studien immer wieder an Design-Projekten für den öffentlichen Raum.


Heute gehört sie, neben ihrem früheren Lehrer und Mentor, Uli Peter, dem Initiatorenkreis der Triennale Regionale an. Im Arbeitskreis KunstRegion haben Künstler, Vertreter von Städten und Gemeinden, Organisationen und potenzielle Geldgeber die Triennale-Idee entwickelt. Auf dem Weg zur Auftaktveranstaltung auf dem Heilbronner Bundesgartenschau-Gelände in diesem Frühjahr ist das Logo ein Meilenstein, der helfen soll, das Anliegen der Triennale zu befördern: Das ist zum einen die Identifikation der Menschen in den Landkreisen Schwäbisch Hall, Main-Tauber, Hohenlohekreis sowie Stadt- und Landkreis Heilbronn mit ihrer Heimat. Zum anderen soll die bisher vor allem als Wirtschafts- und Verwaltungsregion wahrgenommene Einheit auch als Kultur-Region auf sich aufmerksam machen.


„Das Schwierigste ist die Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg“, hat Dorit Bremm in den vergangenen zwei Jahren der Projektvorbereitung erfahren. Sie freut sich, mit dem Logo der Grafik-Design-Klassen das Triennale-Netzwerk dichter knüpfen zu können und wird ihre jungen Kollegen an der Schule für Gestaltung im Auge behalten – als potenziellen Aussteller-Nachwuchs.

Fotos:
(1) Installation von Iso Wagner / Foto: Hans Riek
(2) + (3) Stefan Rohrer/ Kunstbewegt Neckarsulm 2007
(4) + (5) SfG

Samstag, 31. Juli 2010
Qualitätsgemeinschaft