Abschied von der SfG
47 Abgänger feierten ihre "Auswilderung": Sie verlassen ihr Nest - die Villa Nestle - in der Heilbronner Bahnhofstraße. Das Kolping-Bildungszentrum freut sich über ihren Erfolg!
Von "der Villa" in die Welt
„Ihnen liegt die Welt zu Füßen“, interpretierte Ilona Bräuninger, Leiterin des Kolping-Bildungszentrums, was die 47 Absolventen der Schule für Gestaltung jetzt erwartet. Musikalisch übersetzte Sängerin Julia Wiesberg diesen Gedanken mit dem Louis-Armstrong-Song "What a wonderful world".
Ihre „Auswilderung“ feierten die Schulabgänger in festlichem Rahmen im Kulturwerkhaus Zigarre. Vernissage-Atmosphäre war damit auch der Abschiedsfeier 2011 sicher. Die Ausstellung der Abschluss- und anderer Arbeiten aus drei beziehungsweise zwei Jahren in den Berufskollegs Grafik-Design und Foto- und Medientechnik gab Eltern und Freunden, die eingeladen waren, eine Kostprobe, wie intensiv in der Villa Nestle gearbeitet wird.
Neue Wege
Aus diesem Nest fliegen viele der jungen Menschen, die zusätzlich zum Berufsabschluss die Fachhochschulreife erworben haben, aus, mit dem Ziel zu studieren. Andere haben Aussicht oder Verträge für einen Job oder für eine weitere Ausbildung. Gleich, wofür sie sich entscheiden, wünschte Bräuninger ihnen den Mut, „ihren eigenen, selbst gewählten Lebensweg weiter zu gehen.“ Gemeinsam mit den Klassenlehrern überreichte sie den Absolventen 2011 ihre Zeugnisse.
Lebensnah
In Projektarbeiten, die weit über die vier Wände der Schule hinaus Interesse fanden, haben die Schüler bereits konkrete Einblicke in Berufsalltage bekommen. Schulleiter Horst Strümann erinnerte an Ausstellungen, Firmenprojekte und Auftragsarbeiten, die „lebensnah, oft auch schwierig“ gewesen seien – „aber der Erfolg gibt uns recht“, findet der Pädagoge. Die Talente ihrer Schützlinge zu fördern und sie als Individuen zu stärken, sähen er und seine Dozenten-Kollegen als ihre wichtigste, auch gesellschaftliche Aufgabe.
Moderner Lernort
Wesentlichen Anteil daran haben die Eltern, die den Schulbesuch ermöglichen, aber auch der Förderverein der SfG, der Projektarbeit und Studienfahrten unterstützt. Die Schule für Gestaltung sieht er als Lernort, der in vielem den im Lehrplan festgeschriebenen Stoff voraus ist: „Moderne Medientechnik entwickelt sich schneller“, weiß er aus Erfahrung und durch den lebendigen Kontakt zur Kreativwirtschaft in der Region.
Preise
Als Vize-Vorsitzender übernahm es Dittmar Schuster, den Sozialpreis des Fördervereins heuer an Sarah Kober, Olga Weibert und Nicolai Sanders zu verleihen. Jasmin Säuberlich aus dem BK Grafik-Design und Tamara Fehrmann aus dem Fachbereich Foto- und Medientechnik erhielten Preise für die besten Leistungen im Abschluss-Jahrgang 2011.





















