Präsentation der Grundtvig-Lernpartnerschaft NEFOMA auf einer Informationsveranstaltung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport

V.l.: Anke Dreesbach, Dr. Norbert Lurz, Andrea Wacker, Karl-Heinz Dullmaier, Janine Koark

Am Donnerstag, 5. März, fand im Neuen Schloss Stuttgart eine Informationsveranstaltung zu den europäischen Förderprogrammen Grundtvig und Comenius Regio statt. Ziel war es, interessierten Bildungsinstitutionen einen Überblick über die Förderprogramme zu geben, über Antragstellung und Projektdurchführung zu informieren und anhand bereits durchgeführter Projekte einen praktischen Einblick in die europäische Projektarbeit zu geben. In diesem Rahmen war das Kolping-Bildungswerk Württemberg e.V. (KBW) eingeladen, seine Grundtvig-Lernpartnerschaft „NEFOMA – Netzwerk mit dem Fokus auf Marketing“ vorzustellen.

Die Moderation der Veranstaltung hatten Andrea Wacker, EU-Projektberaterin beim Volkshochschulverband Baden-Württemberg und Karl-Heinz Dullmaier vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport. Nach der offiziellen Begrüßung durch Oberregierungsrat Dr. Norbert Lurz, Leiter des Referats Weiterbildung beim Ministerium für Kultus, Jugend und Sport führte Marion Neugebauer, die Beauftragte für das Programm für Lebenslanges Lernen beim Ministerium für Kultus, Jugend und Sport ins Programm ein. Anke Dreesbach von der Nationalen Agentur für Bildung in Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung Bonn informierte über das Förderprogramm Grundtvig.  

Bei der Vorstellung bewilligter Projekte referierte Brigitte Fleck, Mitarbeiterin vhs Schopfheim über die europäische Projektarbeit der Volkshochschule am Beispiel der Lernpartnerschaft „RAOUL – Sprachen bringen weiter“. In dieser Lernpartnerschaft wurden motivierende Maßnahmen entwickelt, um sprachenferne Lerner/-innen zum Sprachenlernen anzuregen. 

Janine Koark berichtete über die im Sommer 2008 abgeschlossene Grundtvig Lernpartnerschaft „NEFOMA -  Netzwerk mit Fokus auf Marketing“. Das KBW hatte zusammen mit Partnern aus Österreich und England Marketingstrategien  für Bildungseinrichtungen untersucht und neu entwickelt. Das Projekt wurde von der Nationalen Agentur als „Beispiel guter Praxis“ ausgezeichnet. Schließlich stellte Dr. Reinhard Nowak die europäische Projektarbeit der vhs Schwäbisch Gmünd vor. 

Die Zusammenkunft von Ministerium, Volkshochschulverband, Förderbehörde, projekterfahrenen und an Projekten interessierten Bildungseinrichtungen gab allen Interessengruppen die Möglichkeit zu einem umfassenden Erfahrungsaustausch aus verschiedenen Blickwinkeln.

Mittwoch, 8. Februar 2012
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